2.000 Beschäftigte haben Ende Juni an den Amazon-Standorten in Werne (Foto) und Rheinberg (beide NRW), im hessischen Bad Hersfeld, in Leipzig (Sachsen), Graben (Bayern) und Koblenz (Rheinland-Pfalz) für einen Tarifvertrag gestreikt. Am 24. Juni demonstrierten mehr als 1.500 Beschäftigte in Bad Hersfeld, darunter auch Kolleg/innen der polnischen Gewerkschaft NSZZ Solidarnośź, die für bessere Löhne bei Amazon in Polen kämpfen.

Die Streiks beim größten deutschen Versandhändler haben im April 2013 begonnen. Das Unternehmen verweigert die Tarifbindung, orientiert sich statt dessen nach eigenen Angaben an den Tarifen der Logistikbranche. Amazon zahlt kein Urlaubsgeld und nur ein geringes Weihnachtsgeld. Hetze und extreme Überwachung gehören für die Beschäftigten zum Arbeitsalltag.

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(C) 2014 ver.di - Fachbereich Handelzuletzt aktualisiert: 05.07.2019